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Leipzig ist eine der am stärksten wachsenden Städte Deutschlands. „Zu glauben, dass wir alle Herausforderungen alleine bewältigen können ist utopisch“, so Katzek. „Deshalb will ich dafür kämpfen, dass Leipzig bei wichtigen Infrastrukturprojekten mehr Unterstützung durch den Bund
erfährt. Das gilt für den Bau von Kitas und dem sozialen Wohnungsbau – und eben auch bei der Verbesserung der Luftqualität!“

Katzek fordert deshalb ausreichend finanzielle Mittel aus dem 500 Mio. € Fond der Automobilindustrie und der Bundesregierung, der auf dem ersten Diesel-Gipfel am 3. August beschlossen wurde und über dessen Verteilung u.a. auf dem zweiten Gipfel am 4. September im Bundeskanzleramt in Berlin gesprochen wird.

„Ich will, dass das Geld noch 2017 freigegeben und dafür genutzt wird, um zwei zentrale Dinge für die Luftverbesserung zu tun: Zum einen den Leipziger Verkehrsbetrieben die Möglichkeit zu geben mehr Elektrobusse anzuschaffen. Auch wenn die 158 LVB-Omnibusse im Bestand den für die Umweltzone der Stadt Leipzig geforderten Abgasstandard besitzen: Nur 11% der Fahrzeuge sind Hybridbusse.
Insofern würden Elektrobusse hier zu einer deutlichen Reduzierung der Emissionen führen. Fahrverbote zu verhindern muss Ziel verantwortungsbewusster Regierungspolitik sein!

Und zum zweiten sollen bei einer Reihe neu entstehender Wohngebiete die technischen Möglichkeiten geschaffen werden, um in Zukunft mehr Elektroautos ohne Probleme zu laden. Dazu gehören z.B. intelligente Stromzähler, denn Experten prophezeien, dass die Verkehrswende mit der Digitalisierung der Stromnetze steht und fällt. Dies gilt z.B. an der Westseite des Hauptbahnhofs, hinter dem Bayerischen Bahnhof, auf dem ehemaligen Krystallpalast Areal oder am Wilhelm-Leuschner-Platz.“